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Du darfst wählen

Dies ist ein Raum, der zeigt,
dass du nicht an das gebunden bist, was du erkennst.

Du kannst Muster loslassen
und neue Möglichkeiten zulassen –
ganz ohne Druck, ganz in deinem Tempo.

Einleitung

Du erkennst manchmal etwas in dir.

Ein Muster.
Eine Reaktion.
Eine Art zu fühlen oder zu denken.

Und oft entsteht daraus ein Gefühl wie:

„So bin ich eben“

oder

„Das ist einfach so“

Aber das ist nicht die ganze Wahrheit.

Nur weil du etwas erkennst,
bedeutet das nicht,
dass du daran gebunden bleiben musst.

Entkopplung

Entkopplung bedeutet:

dass du eine Verbindung lockern kannst,
die sich im Laufe deines Lebens gebildet hat.

Ein Gefühl,
ein Gedanke,
ein Verhalten
war vielleicht einmal sinnvoll.

Vielleicht hat es dich getragen.
Vielleicht hat es dir geholfen,
mit etwas umzugehen.

Und genau deshalb ist es da.

Entkopplung heißt nicht,
dass dieses Muster falsch war.

Es heißt nur:

Du musst es nicht weiter festhalten.

Die Situation kann weiterhin auftreten.
Das Gefühl kann wiederkommen.

Aber die Art,
wie du innerlich damit verbunden bist,
darf sich verändern.

Erlaubnis

Erlaubnis bedeutet:

dass du dich für etwas Neues öffnen kannst.

Nicht indem du das Alte verdrängst.
Nicht indem du dich zwingst.

Sondern indem du wählst:

„So darf es auch sein.“

Ein neuer Umgang.
Eine neue Haltung.
Ein neuer innerer Raum.

Das Alte darf weiterhin existieren.
Aber es bestimmt nicht mehr allein,
wie du dich erlebst.

Wie beginnen

Vielleicht fragst du dich:

„Wie mache ich das?“

Das Schöne ist:
es ist nicht kompliziert.

Du brauchst keine Technik.
Kein Wissen.
Keine Vorbereitung.

Ein paar Minuten reichen.

Nimm dir einen Moment Zeit.
Setz dich kurz hin.
Und komm bei dir an.

Du kannst deinen Körper wahrnehmen.
Deinen Atem.
Oder einfach den Raum um dich herum.

Und dann flüstere dir ganz leise:

„Ich bin da.
Ich bin sicher.“

Und nimm wahr,
was in deinem Körper geschieht.

Vielleicht wird dein Körper etwas ruhiger.
Vielleicht ändert sich dein Atem.
Vielleicht passiert scheinbar nichts.

Alles davon ist in Ordnung.

Wenn dein Körper ein wenig weicher wird
oder nicht mehr im Alarm ist,

ist das ein sehr guter Moment.

Dann kannst du beginnen,
bewusst mit dir zu sprechen.

Zum Beispiel:

„Ich muss das gar nicht.“

oder

„Ich darf das loslassen.“

Und wenn du möchtest:

„Ich darf …“

Optional auch:

„… ohne …“

z. B.:

„Ich darf Unterstützung empfangen,
ohne mich erklären zu müssen.“

Beispiel

Vielleicht bemerkst du:

„Ich habe das Gefühl, ich muss mich rechtfertigen“

Dann kannst du in Ruhe sagen:

„Ich muss mich gar nicht rechtfertigen.“
„Ich darf einfach da sein,
ohne mich erklären zu müssen.“

Und dann lässt du es wirken.

Du musst nichts überprüfen.
Nichts erzwingen.

Verbindung zu den anderen Räumen

In den anderen Bereichen dieser Seite
findest du bereits viele Beispiele:

– Entkopplungen
– Erlaubnisse
– neue innere Richtungen

Du kannst sie nutzen.
Oder deine eigenen finden.

Denn das Entscheidende ist nicht der Satz.

Sondern:

dass du beginnst, bewusst zu wählen,
wie du dir selbst begegnest.